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Unerwünscht

Lesung im Rahmen des Förderprogrammes des Bundes "Demokratie leben!"

Die drei Brüder Mojtaba, Masoud und Milad wachsen im Iran der 1980er Jahre als Kinder regimekritischer Eltern auf. Als ihre Mutter bei einer verbotenen Flugblattaktion auffliegt, müssen sie untertauchen und sind monatelang komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Bis sie die Flucht wagen und mit Hilfe eines Schleppers im Sommer 1996 mit nichts als einem Koffer illegal nach Deutschland gelangen. Ohne Geld, ohne Papiere und ohne ein Wort Deutsch zu sprechen, landen sie in einem Auffanglager bei Münster. Dann der Schock: Ihr Asylantrag wird abgelehnt, sie werden zur sofortigen Ausreise aufgefordert ... Wie Mojtaba, Masoud und Milad eine Integration gegen alle Widerstände gelingt, wie ihnen trotz Rückschlägen, bürokratischer Schikanen und eines dramatischen Kampfs gegen die Abschiebung der Sprung aufs Gymnasium und das Einserabitur glückt, und wie sie auch an deutschen Eliteuniversitäten lernen müssen, ihren eigenen Weg zu finden – davon berichten sie gemeinsam in diesem Buch. Aus drei Perspektiven und mit drei unverwechselbaren Stimmen. Bewegend wie ein Roman erzählt UNERWÜNSCHT so von der Suche nach Heimat und Freiheit und dem Wunsch, dazuzugehören. Es ist die Geschichte eines Flüchtlingsschicksals – vor allem aber eine so noch nicht gelesene Parabel über Brüderlichkeit, Mut und Menschlichkeit.


 


Die Autoren werden im Rahmen der Interkulturellen Woche in der Freien Werksschule Meißen am Mittwoch, dem 26.09.2018 von 10-12 Uhr aus ihrem Buch lesen. Dabei handelt es sich um das von ihnen tatsächlich Erlebte. Die Authentizität der Vermittlung dessen, was ihnen widerfahren ist und die daraus resultierenden gesellschaftlichen Themen und Fragen werden im Rahmen der sich anschließenden Diskussion aufgearbeitet.


 


Die Lesung wird aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gefördert.