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Das Fach Deutsch an der Freien Werkschule Meißen

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An unserer Schule begreifen wir das Fach Deutsch als facettenreiches Arbeitsgebiet. Neben den Schönheiten der Sprache wollen wir den Schülerinnen und Schülern vielfältiges Handwerkszeug zum Bewältigen von Anforderungen einer modernen Umwelt in die Hand geben. Damit umfasst das Arbeitsfeld nicht nur die deutsche Literatur der Vergangenheit und Gegenwart, sondern ebenfalls die Erarbeitung anwendungsbereiter Strategien des mündlichen und schriftlichen Sprachgebrauchs.
Inhaltlich setzen wir die Anforderungen und Vorgaben des sächsischen Lehrplans um und bemühen uns, vielfältige künstlerische und handlungsorientierte Aspekte in den Unterrichtsalltag einzubinden. So gehören Theaterbesuche genauso zum Bestandteil des Literaturunterrichts wie eigene kleine Theaterproduktionen oder Texte aus den Federn der Schülerinnen und Schüler, welche sich so in ihrer eigenen Ausdrucksfähigkeit üben und diese weiterentwickeln können. Dabei entstehen einerseits Geschichten und Erzählungen, aber auch literaturtheoretische Arbeiten und alltagsorientierte Texte wie Bewerbungsschreiben oder Protokolle.
Gleichberechtigt neben dem Literaturunterricht steht der Sprachunterricht, dessen Aufgabe darin besteht, den Lernenden ein funktionsfähiges und altersangemessenes Handwerkszeug mitzugeben. Dies soll den Schülern ermöglichen, ihre Fähigkeiten im situations- und adressatenbezogenen Schreiben und Lesen zu erweitern und zu vertiefen.
Insgesamt begreifen wir den Deutschunterricht als ein prozesshaftes Geschehen, welches den Bedürfnissen von Lernenden Rechnung tragen und sie in ihrer Persönlichkeitsbildung unterstützen muss. Die Lehrenden unserer Schule bemühen sich in hohem Maße um Differenzierung der Leistungsniveaus und legen großen Wert auf die Orientierung an den Bedürfnissen der jeweiligen Altersstufen.

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Arbeitsergebnisse unserer Schüler

Schriftstellerinnen der Romantik


Unter diesem Thema stand der Unterricht im Grundkurs Deutsch Klasse 12 in den Wochen vor und nach den Herbstferien im Schuljahr 2011/2012.
Die Auseinandersetzung mit der Lyrik und Epik der literarischen Epoche der Romantik beschränkt sich häufig auf Novalis, Clemens von Brentano, Achim von Arnim, E.T.A. Hoffmann und Joseph Eichendorff. Das Wirken und Schaffen der Schriftstellerinnen bleibt häufig unbeleuchtet und wird nur am Rande erwähnt. In Form von Gruppenarbeit beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des Grundkurses mit dem Leben von Bettine von Arnim, Dorothea Schlegel und Sophie Mereau. Dabei wurden Texte der Autorinnen ausgewertet, ihre Denkweisen und Handlungen nachvollzogen und Zusammenhänge des Schaffens und bestimmter Ereignisse in den Biographien hergestellt. Auch die Meinungen der männlichen Kollegen über das Wirken der Frauen auf literarischem Gebiet standen zur Debatte und es war interessant zu erfahren, wie die hoch gelobten Romantiker ihre weiblichen Konkurrenten einschätzten und welche Meinung sie von der Rolle der Frau hatten. Den Schülerinnen und Schülern bereitete die Forschungsarbeit viel Spaß und sie präsentierten ihre Ergebnisse in Form von Schaubildern, auf denen sie die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit darstellten und Kurzreferaten, die die Übersichten ergänzten und näher erläuterten.

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