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Wunderwelt Mathematik

Begreifen statt formalisieren

Die unbewusste Auseinandersetzung mit mathematischen Phänomenen beginnt bereits im frühkindlichen Kontakt mit der Umwelt und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen.

Als Grundlage mathematischer Bildung sehen wir die Kernaussagen des Sächsischen Lehrplans:

"Im Fach Mathematik erwerben die Schüler grundlegendes geometrisches und arithmetisches Wissen, das sie befähigt, elementare Aufgaben aus ihrer Umwelt zu lösen. Sie eignen sich die Kulturtechnik des Rechnens an. Der Mathematikunterricht leistet einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Wahrnehmungsfähigkeit und des Vorstellungsvermögens."

In den Bereichen "Größen", "Geometrie" und "Arithmetik" kommen die Kinder "handgreiflich" in Kontakt mit natürlichen Gegebenheiten der Mathematik. Durch eine starke Vernetzung mit naturwissenschaftlichen und Alltagsproblemen erleben die Kinder Mathematik als eine universelle Grundlage des menschlichen Lebens. Sie erfahren Mathematik im selbstverständlichen Zusammenhang mit Kunst, Musik, Bautechnik, Naturwissenschaft.

Durch den Einsatz von Lernmaterialien z.B. aus den Bereichen der Montessoripädagogik oder von Jürgen Reichen wird eine spielerische und körperlich wahrnehmbare Auseinandersetzung mit der Mathematik herausgefordert.
Die Begegnung mit mathematischer Ästhetik schafft Grundlagen für das spätere Verständnis und Interesse an der höheren Mathematik.

Ziel des mathematischen Arbeitens an unserer Grundschule ist es, den Kindern Räume zu öffnen, in denen sie herausgefordert und unterstützt werden:

- eigenständig denken zu lernen
- mathematische Problemstellungen analysieren zu lernen
- eigene Lösungsstrategien erkennen, erlernen und vergleichen zu können
- Fehler analysieren und eigenständig beheben zu können
- mathematische Sachverhalte modellieren und beschreiben zu können
- über mathematische Problemstellungen disputieren und argumentieren zu können

Die Kinder arbeiten dazu begleitet und eigenständig in unterschiedlichen Lernformen.
Durch die Arbeit mit einem jahrgangsspezifischen Mathematiklehrgang erarbeiten sich die Kinder überwiegend eigenständig mathematische Grundkompetenzen und erlernen den Umgang mit mathematischer Symbolik.

Im LehrerInnen-Schüler-Gespräch werden individuelle Lösungsstrategien und mathematisches Verständnis besprochen und anlassbezogen der Umgang mit mathematischen Sachverhalten herausgefordert.

In kleinen Teams diskutieren und erarbeiten die Kinder gemeinsam Lösungsstrategien oder mathematische Forscheraufgaben.

Beim „Mathekreis“ oder „Mathekino“ stellen sich die Kinder untereinander, aber auch die LehrerInnen den Kindern und umgekehrt, mathematische Sachverhalte gegenseitig vor oder erarbeiten neue Themen. Der Präsentation eigener Ergebnisse im Kreis messen Kinder und LehrerInnen große Bedeutung bei.